
So funktioniert das bbe-System.
Gesteuerter Fernabsatz statt unkontrollierter Stufen: Das bbe-System auf einer Seite erklärt – von der Rahmenvereinbarung bis zum Reporting.
Was ist die bbe?
Die bbe ist die zentrale Einkaufs- und Abrechnungsgesellschaft des easycosmetic-Netzwerks. Sie kauft bei Marken und Distributionen ein und verteilt die Ware gesteuert in die Vertriebskanäle eines europäischen Netzwerks.
Der Fernabsatz von Beauty-Produkten läuft in Europa heute über viele, oft nicht koordinierte Stufen. Die bbe ersetzt diese Stufen durch eine Zentrale: Sie ist der eine Vertragspartner, über den teilnehmende Marken den Fernabsatz ihres Sortiments im Netzwerk organisieren.
Das Netzwerk umfasst Länder-Shops und Plattform-Kanäle in mehreren europäischen Märkten – mit den Schwerpunkten Duft und selektive Kosmetik; das Sortiment reicht darüber hinaus von Pflege und Make-up bis zu Haarpflege, Sonnenschutz und Accessoires. Öffentlich nennt die bbe grundsätzlich keine Teilnehmer, weder Marken noch Händler.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit?
Die Zusammenarbeit folgt vier Schritten: Rahmenvereinbarung, gebündelte Bestellung, gesteuerte Verteilung im Netzwerk und eine Abrechnung.
Jeder Schritt liegt bei einer Stelle. Es gibt keine Kette aus Zwischenhändlern, sondern einen definierten Prozess mit einem Ansprechpartner:
01
Rahmenvereinbarung
Marke und bbe legen die Bedingungen der Zusammenarbeit fest: Sortiment, Mengenrahmen, Regeln für Kanäle und Darstellung.
02
Gebündelte Bestellung
Die bbe bestellt zentral für das gesamte Netzwerk – eine Bestellung, eine Lieferadresse, ein Wareneingang.
03
Gesteuerte Verteilung
Die Ware fließt nach klaren Regeln in die Kanäle und Länder des Netzwerks – nachvollziehbar statt unkontrolliert.
04
Eine Abrechnung
Die Marke erhält eine konsolidierte Abrechnung von einer Gesellschaft – statt vieler Einzelbeziehungen.
Was steuert die bbe?
Die bbe steuert Kanäle, Länder, Mengen und die Darstellung der Produkte im Netzwerk. Verkaufspreise steuert sie ausdrücklich nicht.
Steuerung heißt im bbe-System: festlegen, über welche Kanäle und in welchen Ländern die Ware ins Netzwerk fließt, in welchen Mengen sie verteilt wird und nach welchen Vorgaben Produkte dargestellt werden – etwa Bildsprache, Produktdaten und Markenumfeld.
Nicht Teil der Steuerung sind die Verkaufspreise: Diese setzen die Händler des Netzwerks eigenständig. Das bbe-System ordnet den Weg der Ware – nicht den Preis am Ende dieses Weges.
Welche Daten erhalten teilnehmende Marken?
Teilnehmende Marken erhalten regelmäßiges Reporting über die bewegten Stückzahlen ihres Sortiments, getrennt nach den Regionen DACH und EU – Daten, die der unkoordinierte Fernabsatz nicht liefert.
Wo Ware über anonyme Stufen fließt, endet die Sicht der Marke am ersten Verkauf. Im bbe-System ist das umgekehrt: Weil Einkauf und Verteilung zentral laufen, entstehen belastbare Daten – rollierend über zwölf Monate, nach Regionen getrennt, auf Wunsch bis auf Linien-Ebene.
Eingeladene Marken sehen ihre individuellen Zahlen im geschützten Marken-Portal; öffentlich erscheinen ausschließlich aggregierte Kennzahlen des Gesamtnetzwerks.
Welche Marketing-Leistungen bietet das Netzwerk?
Teilnehmende Marken können im Netzwerk Marketing-Leistungen buchen: Produkteinführungen, Marketingaktionen, Give-aways und OnPage-Platzierungen – Sichtbarkeit, die Depositäre in dieser Form nicht bieten können.
Die Kanäle des Netzwerks erreichen beauty-affine Endkunden in mehreren europäischen Märkten. Diese Reichweite steht teilnehmenden Marken als dedizierte Marketingfläche offen: von der prominenten OnPage-Platzierung über Aktionsflächen bis zum Sampling mit Zielgruppen-Selektion.
Besonders wirksam ist das bei Markteinführungen: Ein neues Produkt lässt sich vom ersten Tag an mit Platzierung, Aktion und Give-away begleiten – ein messbarer Umsatz-Push über Reichweite, die die Marke sonst nicht dediziert bespielen kann.
Wie diskret ist die Teilnahme?
Die Teilnahme ist streng vertraulich. Die bbe nennt öffentlich weder teilnehmende Marken noch Händler – sichtbar sind nur aggregierte Kennzahlen des Gesamtnetzwerks.
Diskretion ist ein Grundprinzip des Systems, kein Zugeständnis: Keine Referenz-Logos, keine Fallstudien mit Namen, keine öffentliche Zuordnung von Volumina zu Marken. Details zur Zusammenarbeit gibt es im persönlichen Gespräch – oder im individuellen, passwortgeschützten Marken-Bereich.
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